Seit ihrer Gründung im Jahre 2002 verfolgt die „Freie Initiative“ unterschiedliche Ziele. Sie will:
möglichst vielen Kindern das Lernen nach waldorfpädagogischen Methoden ermöglichen,
(Dass die Waldorfpädagogik gerade auch für Kinder mit Migrationshintergrund geeignet ist, wird eindrücklich offenbar in dem Buch von Michael Brater / Christiane Hemmer-Schanze / Albert Schmelzer: Schule ist bunt – Eine interkulturelle Waldorfschule im sozialen Brennpunkt, Stuttgart, Verlag Freies Geistesleben, 2007).
die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen, die – oftmals als Einzelne – versuchen, Ansätze aus der Waldorfpädagogik in ihren Unterricht an den staatlichen Schulen einzubeziehen,
den Dialog zwischen den Menschen und Institutionen befördern, die das Kind mit seiner individuellen Persönlichkeit in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Bemühungen stellen, und sich nicht dem Druck von Wirtschaft und Politik beugen wollen,
zur Lösung der brennenden Schulprobleme beitragen, indem sie die weit reichenden Ansätze der Waldorfpädagogik (z.B. altersgemäße, individualisierte Leistungserziehung, zeitgemäße Medienerziehung, Erziehung zur Sozial- und Friedensfähigkeit) ins öffentliche Bewusstsein trägt und so die schulpolitische Diskussion impulsiert.
Zur Zeit ist es unser Ziel in der „Freien Initiative“, die in staatlichen Einrichtungen arbeitenden Pädagogen zu unterstützen. Dennoch sind wir grundsätzlich für eine Entstaatlichung der Schule und für die Schaffung frei-öffentlicher Schulen.
Um die gesetzten Ziele zu erreichen, schlägt die „Freie Initiative“ unterschiedliche Wege ein.
Die in größeren Zeitabständen und an verschiedenen Orten veranstalteten Fachtagungen sollen den Teilnehmenden Gelegenheit zum Erfahrungsaustsausch und zur Weiterbildung bieten.
Regelmäßige Fortbildungen werden von den regionalen Arbeitsgruppen angeboten, und zwar zu Themen, die den konkreten Wünschen der Teilnehmenden entsprechen.
Um die Vermittlung von Kontakten zu ähnlich arbeitenden Menschen bemüht sich die Geschäftsstelle, sofern eine Kontaktaufnahme über die Regionalgruppen nicht möglich ist. Dasselbe gilt für Hilfsangebote für einzelne Initiativen und Projekte.
